Warum?
Täglich werden Karten bei Sparkles Printing erstellt und zahlreiche Pakete verlassen mit dem Versanddienstleister das Haus in Richtung deiner Kunden. Gemeinsam mit unseren Kollegen von Sparkles Printing versuchen wir, den Produktionsprozess so straff wie möglich zu organisieren, um die gewünschte Performance zu erreichen.
Um das stetig wachsende Volumen in Kombination mit den kurzen Durchlaufzeiten bewältigen zu können, ist es notwendig, dass die Druckdateien gemäß den Vereinbarungen erstellt werden. Weicht dies ab, stoppt der Prozess. Dies führt zu Verzögerungen.
Zudem ist es nicht nachhaltig, was im Widerspruch zu unserer Unternehmenspolitik steht.

Häufige Fehler
- Folie befindet sich außerhalb des Zeichenbereichs. Diese Folie wird in der Bestellung mitgegeben, ist aber nicht im PDF enthalten. Dies führt zu einer Fehlermeldung.
- Ungeeignete Papiersorte in Kombination mit der gewählten Veredelung. In dieser Kategorie müssen die richtigen, geeigneten Materialien ausgewählt werden. Wenn dies nicht der Fall ist, wählt das System entweder Naturkarton (Basiseinstellung) oder zeigt alle Materialien an. Auch dies führt zu einer Fehlermeldung, wodurch die Bestellung nicht produziert werden kann.
- Kraftpapier ist nicht in der eigenen Kategorie. Kraftpapier-Karten benötigen eine eigene Kategorie. Bei den design-Kategorien im Admin-Bereich muss das PDF-Rendering auf Vektor eingestellt sein. Dies hängt damit zusammen, wie das Druck-PDF generiert wird. Wenn dies nicht geschieht, wird die Karte nicht sauber gedruckt (weiße Ränder um den Text). Der Support kann dies im Admin-Bereich anpassen.
- Falscher Kartentyp durch Umwandlung. Wenn eine Doppelkarte beispielsweise in eine einfache Karte mit „besonderer“ Form geändert wird, merkt sich das System, dass die Datei aus mehreren Seiten besteht. Im Produktionsprozess besteht das PDF weiterhin aus mehreren Seiten. Dies gilt auch umgekehrt.
- Abgerundete Ecken nur bei regulären Karten. Es ist wichtig, dass die Ausgangsdatei für eine Karte mit „besonderer Form“ keine abgerundeten Ecken hat, da diese sonst trotzdem in die Produktion übernommen werden.
- Nicht verarbeitbare Stanzform. Eine nicht verarbeitbare Stanzform kann mehrere Ursachen haben. Wenn eine Form aus zu vielen Ankerpunkten besteht, muss das System all diese Punkte berechnen. Ein weiteres Problem, das häufig bei Stanzformen auftritt, ist, dass es keine zusammengesetzte Form ist (siehe Abbildung unten). Eine Blume besteht dann zum Beispiel aus einem Kreis, um den ovale Blätter angeordnet sind. Wenn du dies nicht zu einem Ganzen zusammenfügst, besteht diese Karte aus Puzzleteilen. Wenn du eine Stanzform in Illustrator erstellst, muss der Pfad zudem immer geschlossen sein. Ist dies nicht der Fall, wird die Form nicht vollständig ausgeschnitten.



Achte darauf, dass Formen groß genug und nicht zu komplex sind.
- Doppelte Stanzformen in der Datei. Zum Beispiel eine Kisscut-Linie (Anstanzlinie) kombiniert mit einer Thrucut-Linie (Stanzlinie). Die Thrucut-Linie dient in diesem Fall nur zur Kennzeichnung der Form und muss daher auf „nicht drucken“ eingestellt sein.
- Stanzformen zu nah am Rand bei einem Bogen mit Haltepunkten. Wir empfehlen einen Mindestrand von 5 mm umlaufend.
- Versteckte Folie. Du bist am Designen und zweifelst, ob es mit oder ohne Folie schöner ist. Du schiebst einiges hin und her und entscheidest dich schließlich für die Version ohne Folie. Es kommt dann vor, dass die Folie trotzdem noch irgendwo vorhanden ist, zum Beispiel außerhalb des Zeichenbereichs. Wenn der Textrahmen dann noch auf der Karte liegt, erkennt der Editor diese Folie weiterhin. Die Bestellung geht dann mit Folie in Produktion, was man auf der Karte jedoch nicht sieht. Diese Folienschicht wird auch nicht im Druck-PDF mitgegeben. Dieser Auftrag wird dann einen Fehler verursachen. Der Auftrag soll Folie enthalten, aber das Druck-PDF hat keine. Entferne die Folie aus dem Entwurf und die Karte kann weiter verarbeitet werden.
- Falsche Folie. Eine SVG-Datei, die du mit Folie drucken möchtest, muss aus Vektorformen bestehen. Dies ist bei PNGs nicht der Fall. Diese Dateien werden daher eine Fehlermeldung verursachen.

- Folie über der Stanzlinie. Achte beim Einarbeiten von Folienelementen auf die Stanzlinie. Folie kann nämlich nicht über die Stanzlinie hinausragen. Ein Kunde kann Folienelemente selbst verschieben, was ebenfalls zu einer Fehlermeldung in der Produktion führt und angepasst werden muss.
- SVGs außerhalb des Zeichenbereichs. Elemente außerhalb des Zeichenbereichs in Illustrator werden auf der Karte mitgedruckt, obwohl dies im Editor nicht sichtbar ist. Arbeite daher ordentlich und sauber; entferne beim Speichern der SVG alle Elemente außerhalb des Bereichs. Verwende zudem keine Masken in der SVG, sondern spare diese aus. Dies verhindert Probleme während der Produktion.
- Fehlende Konturlinien. Bei einigen Produkten ist es möglich oder notwendig, selbst Konturlinien anzugeben. Es kommt vor, dass die Konturlinie gar nicht vorhanden ist oder zum Beispiel auf „nicht drucken“ steht. Achte auch darauf, dass du die richtige Linie angibst, wie Stanzen oder Kiss-Cut (zum Beispiel bei einem Siegelaufkleber).
- Unmögliches Design. Erstelle keine Karten mit sehr großen Folienflächen oder Karten mit abfallender Folie (dies ist jedoch bei kleinen „Farbspritzern“ zum Beispiel möglich).
- Etiketten auf einer Karte von 21 × 21 cm platziert. Das ist falsch. Etiketten müssen auf einem A4-Bogen mit Haltepunkten geliefert werden.
- Zu große Hintergrunddateien. Dateien mit einer hohen MB-Zahl verursachen regelmäßig Probleme in der Produktion.