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Tableau-Handbuch für Shopbetreiber

Einleitung

Willkommen beim Tableau-Handbuch für Shopbetreiber. In diesem Handbuch erklären wir, wie du die fünf verfügbaren Dashboards nutzen kannst, um Einblick in die Performance deines Shops zu erhalten.

Die fünf Dashboards sind:

  1. Performance-Dashboard — dein Startpunkt für das große Ganze: Umsatz, Bestellungen und Marketing
  2. Produkte-Dashboard — Zoom auf erfolgreiche Produkte und Produkttypen
  3. Customer Journey-Dashboard — Verstehe, wie Kunden sich durch ihre Customer Journey bewegen
  4. Rabatt-Dashboard — sieh, wie deine Aktionscodes performen: Nutzung, Umsatz und gewährte Rabatte
  5. Auflage & Bestellwert-Dashboard — verstehe, wie viele Stück Kunden bestellen und was eine Bestellung einbringt
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Tipp

Beginne mit dem Performance-Dashboard für einen breiten Überblick. Tauche danach für mehr Details in das Produkte- oder Customer Journey-Dashboard ein.


1. Performance-Dashboard

Was siehst du hier?

Das Performance-Dashboard bietet eine tägliche Übersicht der Shop-Performance. Du siehst hier Umsatz, Bestellungen, Marketingkosten und das Verhältnis dazwischen. Dies ist dein Startpunkt für das Verständnis deiner Shopergebnisse.

Wichtigste KPIs

KPIBedeutungWarum wichtig?
Umsatz (exkl. MwSt.)Gesamtumsatz deines Shops, exklusive MwSt.Deine wichtigste Leistungskennzahl
1. ProbebestellungErste Probebestellung eines NeukundenMisst, wie viele Neukunden eine erste Probebestellung aufgeben
ProbebestellungenAnzahl der Probedrucke, die Kunden bestellenÜbersicht aller Probedrucke aller Kunden
Journeys StartedAnzahl neu gestarteter Customer JourneysIndikator für zukünftigen Umsatz
FolgeprobeProbedrucke nach dem ersten Probedruck1. Probebestellung + Folgeprobe = Probebestellungen
EndbestellungenAnzahl endgültiger Bestellungen (Kunde hat bezahlt)Zeigt, wie viele Kunden tatsächlich kaufen
KostenAusgaben für Anzeigen und MarketingNötig zur Beurteilung der Marketing-Rentabilität
Ad Factor (ROAS)Umsatz geteilt durch MarketingkostenAd Factor 5 = für jeden 1 € Marketing erhältst du 5 € Umsatz. Höher = besser
Kosten pro 1. Probe / Probe / neue CJ / EndbestellungMarketingkosten geteilt durch erste Probebestellungen / Probebestellungen / neue Customer Journeys / EndbestellungenWas kostet es, eine neue Probe / Probe / einen Neukunden oder eine Endbestellung zu gewinnen? Niedriger = effizienter
Gesamtumsatz / EndbestellungUmsatz geteilt durch Anzahl der EndbestellungenUm den durchschnittlichen Bestellwert einer Endbestellung sichtbar zu machen

Filter

  1. Zeitraum (start date / end date): Wähle einen Datumsbereich, um Trends zu betrachten.
  2. Intervall: Betrachte Trends pro Tag, Woche, Monat, Quartal oder Jahr.
  3. Segment: Unterteile die Ansicht nach Shop, Event, Sub-Event oder Land.
  4. Shop: Filtere den gewünschten Shop, falls du mehrere Shops hast.
  5. Land: Betrachte Ergebnisse pro Land (NL, BE, DE).
  6. Event: Filtere nach Anlass (Geburt, Hochzeit, Geschenke etc.).
  7. Sub-Event: Mehr Details, zum Beispiel Geburtskarte oder Hochzeitskarte.
  8. Revenue split – gift / card / discount / shipping / other: Auf „true“ setzen für ein zusätzliches Liniendiagramm mit dem Umsatz von Gifting-Produkten. Mit dem Filter darunter wählst du die Darstellung des Liniendiagramms.
  9. Revenue type select: Wähle die gewünschte Darstellung des obigen Filters „Revenue split“.

Praktische Tipps

  1. Immer Vorjahresvergleiche (YoY) ziehen: Ein Rückgang in Woche 10–12 ist normal (Saisontief). Vergleiche mit derselben Woche des Vorjahres, nicht mit der Vorwoche.
  2. Prüfe deinen Ad Factor (falls du Anzeigen nutzt): Sinkt dieser unter 3? Dann rentiert sich dein Marketing möglicherweise nicht.
  3. Achte auf Probe → Ende: Viele Probebestellungen, aber wenig Endbestellungen? Dann springen Kunden nach dem Probedruck ab. Berücksichtige jedoch die Zeitspanne zwischen Probe- und Endbestellung.
  4. Saisonale Spitzen: Die meisten Journeys starten im Januar und die meisten Probedrucke werden in den ersten 3 Monaten des Jahres bestellt. Der Verkauf von Zusatzprodukten peakt bei Geburt und Hochzeit im 2. Quartal. Weihnachtskarten ab Woche 35. Plane dein Marketing entsprechend.
  5. Produkte separat betrachten: Produkte und Geschenke sind eine wachsende Kategorie. Prüfe, wie diese zu deinem Gesamtumsatz beitragen.

2. Produkte-Dashboard

Was siehst du hier?

Das Produkte-Dashboard lässt dich tiefer in die Performance einzelner Produkte und Produkttypen in deinem Shop eintauchen. Während das Performance-Dashboard das große Ganze zeigt, geht dieses Dashboard eine Ebene tiefer: Welche Karten, Umschläge, Geschenke und anderen Produkte verkaufen sich?

Du siehst hier 2 Sheets, die zusammen das Gesamtbild zeigen. In der oberen Grafik siehst du einen Trend über die Zeit für die gewählte Ansicht, die du mithilfe der Filter eingestellt hast. In der Spalte darunter siehst du eine Übersicht dieser Produkte.

Wichtigste KPIs

KPIBedeutungWarum wichtig?
Umsatz pro ProdukttypWie viel Umsatz generieren Karten vs. Geschenke vs. Umschläge?Zeigt, woher dein Umsatz kommt
Anzahl Bestellungen pro TypWie viele Bestellungen pro ProduktkategorieVolumen-Indikator pro Kategorie
Durchschn. BestellwertUmsatz geteilt durch Anzahl der BestellungenHöherer Bestellwert = mehr Umsatz pro Kunde

Filter rechts

  1. Shipment: Filtere hier zwischen den verschiedenen Versandoptionen (Trauerversand, Paketversand, Probedruckversand oder Fenster = Direktversand).
  2. Paper type: Wähle hier aus den verschiedenen Papiersorten.
  3. Foil?: Wähle hier eine Ansicht mit oder ohne Folie.
  4. Die cut: Wähle hier eine Ansicht mit oder ohne Stanzung.
  5. High gloss: Wähle hier eine Ansicht mit oder ohne Spot-UV.
  6. Type envelope seal: Wähle hier zwischen der Ansicht eines SKU-Siegelaufklebers oder eines bearbeitbaren Siegelaufklebers.
  7. Main category: Eine Liste aller Hauptkategorien aus dem CMS.
  8. Sub category: Eine Liste aller Unterkategorien aus dem CMS.
  9. Production: Filtere hier nach Produktionsfirma.
  10. Fulfillment: Filtere hier nach Fulfillment-Unternehmen.
  11. Drilldown dimension: Die Drilldown-Dimension bestimmt die Ansicht der unteren Spalte. Du kannst zum Beispiel „design id“ wählen, um jedes design separat zu betrachten. Oder eine Ansicht nach Haupt- oder Unterkategorie, um zu sehen, wie eine Kategorie performt.
  12. Design id: Dies ist ein Freitextfeld, in dem du nach designs suchen kannst, indem du ein Wort eingibst. Wie zum Beispiel alle „selbst gestalten“-Karten.
  13. Card format: Filtere hier nach einem spezifischen Kartenformat wie Einzel- oder Doppel-Karten etc.
  14. Payment method: Neugierig, wie viel zum Beispiel mit Klarna bezahlt wird? Dann kannst du hier nach den verschiedenen Zahlungsmethoden filtern.

Auf der linken Seite des Dashboards befinden sich ebenfalls Filter. Diese funktionieren genauso wie die Filter auf der rechten Seite.

  1. Product type: Wähle den Produkttyp wie Karte, Umschlag oder Freeform.
  2. Sub product type: Hier sind alle Produkte spezifisch benannt, wie zum Beispiel ein Türschild oder eine Umschlagbox. Wenn du also wissen willst, wie der Verkauf deiner Türschilder läuft, kannst du das hier filtern.
  3. Event: Zuvor Life Event genannt.
  4. Sub event: Zuvor Sub Life Event genannt.
  5. KPI Select: Wähle hier deine KPI für die Ansicht. Möchtest du zum Beispiel den gesamten Umsatz anzeigen, die Anzahl der Bestellungen oder lieber die Vergütung?
  6. Country: Filtere hier nach einem spezifischen Land.

Praktische Tipps

  1. Welche Produkte wachsen? Vergleiche den Produktmix dieses Quartals mit dem Vorjahr. Wächst der Bereich Geschenke? Dann kannst du stärker darauf setzen.
  2. Umschläge als Indikator: Ein hoher Prozentsatz an Umschlagbestellungen bei Karten bedeutet, dass Kunden das Komplettpaket nehmen – das ist gut.
  3. Saisonale Produkte: Weihnachtskarten verkaufen sich nur in Q4, Kommunionskarten im Frühjahr/Herbst. Beurteile diese Produkte nur in ihrer Saison.

3. Customer Journey-Dashboard

Was siehst du hier?

Das Customer Journey-Dashboard zeigt, wie Kunden sich durch ihre Customer Journey bewegen. Eine Customer Journey beginnt, wenn jemand zum ersten Mal eine Aktion rund um ein Life Event durchführt (z. B. einen Entwurf für eine Geburtskarte speichert) und endet mit der Endbestellung oder dem Abbruch.

Dieses Dashboard hilft dir zu verstehen: Wie lange dauert es, bis Kunden kaufen, wie viele Kontaktmomente benötigen sie und wo springen sie ab?

Wichtigste KPIs

KPIBedeutungWarum wichtig?
Conversion %Prozentsatz gestarteter Journeys, die in einer Endbestellung endenWie viele potenzielle Kunden kaufen tatsächlich?
Durchlaufzeit (Tage)Anzahl der Tage von der ersten Aktion bis zur EndbestellungLänger = Kunde benötigt mehr Bedenkzeit
TouchpointsDurchschnittliche Anzahl der Kontaktmomente pro JourneyMehr Touchpoints = intensivere Customer Journey
Offene JourneysProzentsatz der Journeys, die noch laufenChance (noch laufend) oder Problem (abgebrochen)
Journey-UmsatzGesamtumsatz über die gesamte Customer JourneyManche Kunden bestellen mehrere Produkte

Typische Customer Journeys

Geburt (Median 14 Tage, Conversion 55,7 %)

#SchrittTypisches TimingErläuterung
1SchwangerschaftsverkündungTag 3 nach StartErster Touchpoint in der Journey
2Baby-Geschenke / Kinder-DekoTag 10–19Geschenkartikel rund um die Geburt
3GeburtskarteTag 32Hauptprodukt — der Großteil der Bestellungen
4ErinnerungsprodukteTag 54Poster etc. — Abschluss der Journey

Hochzeit (Median 9 Tage, Conversion 57,4 %)

#SchrittTypisches TimingErläuterung
1Save-the-Date-KarteTag 30Früh in der Journey, ~15 % aller Journeys
2HochzeitskarteTag 40Hauptprodukt
3Extras (Menükarte etc.)Tag 54Zusatzprodukte
4DankeskarteTag 75Nach der Hochzeit
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Tipp

Kunden, die eine Save-the-Date-Karte bestellen, haben die längste und wertvollste Customer Journey (237 Tage!). Dies sind deine besten Kunden.

Praktische Tipps

  1. Vergleiche deine Conversion mit dem Benchmark: Liegt dein Shop bei Geburt bei 45 %, während der Durchschnitt 55,7 % beträgt? Dann verlierst du potenzielle Kunden. Untersuche, warum.
  2. Achte auf die Durchlaufzeit: Wird der Median länger? Dann zögern Kunden mehr oder benötigen mehr Probedrucke.
  3. Offene Journeys sind Chancen: Ein hoher %-Wert bei Hochzeit (30,2 %) ist normal, diese Kunden planen noch. Bei Geburtstag (14,5 %) ist es eher ein Signal für einen Abbruch.
  4. Cross-Selling-Chancen: Die Journey-Reihenfolge zeigt, wann Kunden bereit für das nächste Produkt sind. Bei Geburt kommen Geschenke an Tag 10–19 — der Moment, um verwandte Produkte zu bewerben.

4. Rabatt-Dashboard

Was siehst du hier?

Das Rabatt-Dashboard zeigt, wie deine Aktionscodes performen. Pro Code siehst du, wie viele Bestellungen damit aufgegeben wurden, welchen Umsatz dies einbrachte und wie viel Rabatt du gewährt hast. So weißt du nicht nur, ob eine Aktion Bestellungen generiert, sondern auch, was sie dich kostet.

Das Dashboard besteht aus drei Tabs, die du oben links anklickst. Du arbeitest dich vom Groben zum Feinen vor: erst das Gesamtbild pro Code, dann die Produkte, für die der Code genutzt wurde, und schließlich die einzelnen Bestellungen.

Die drei Tabs

Discounts — Gesamtbild pro Aktionscode

Die Haupttabelle: eine Zeile pro Aktionscode mit allen Kennzahlen, standardmäßig nach Anzahl der Bestellungen sortiert. Deine wichtigsten Codes stehen also oben. Bewege die Maus über eine Zelle: Du erhältst eine kleine Trendlinie, die zeigt, wie sich diese Zahl über die Zeit entwickelt hat.

Discount product list — für welche Produkte wurde der Code genutzt?

Pro Aktionscode aufgeschlüsselt nach Produkttyp: Umschlag, Standard-POD, Geburtsgeschenk, Siegelaufkleber, Fliesen usw. Die Zahl hinter einem Produkttyp ist die Anzahl der eindeutigen Bestellungen, in denen dieser Produkttyp mit diesem Code vorkam. Hilfreich, um zu sehen, ob ein Code vor allem für Karten oder eher für Geschenke genutzt wird.

Orderlist — die einzelnen Bestellungen

Die Detailzeilen: pro Aktionscode jede Bestellung mit Bestelldatum, Bestell-ID, Versandoption und dem Rabatt auf diese Bestellung (exkl. MwSt.). Nutze diesen Tab, wenn du eine Zahl aus der Haupttabelle auf konkrete Bestellungen zurückführen willst. Im Tab „Discounts“ befindet sich rechts der Button To order list, mit dem du direkt hierher springst.

Wichtigste KPIs

KPIBedeutungWarum wichtig?
Anzahl Bestellungen (No. of orders)Anzahl der Bestellungen, in denen dieser Aktionscode genutzt wurdeZeigt, wie oft ein Code tatsächlich eingesetzt wird
Umsatz inkl. / exkl. MwSt. (Revenue in. / ex. VAT)Der Umsatz all dieser Bestellungen zusammen, mit und ohne MwSt.Vergleiche immer auf derselben Basis wie deine eigene Buchhaltung
Rabatt inkl. / exkl. MwSt. (Discount in. / ex. VAT)Der Gesamtbetrag, den du mit diesem Code gewährt hast; wird als negativer Betrag angezeigtDies sind die Kosten deiner Aktion
Durchschn. Rabatt pro Bestellung (Avg. discount)Der gewährte Rabatt geteilt durch die Anzahl der BestellungenWas kostet dich eine Bestellung mit diesem Code im Durchschnitt?
Durchschn. Bestellwert (Avg. order value)Der Umsatz geteilt durch die Anzahl der BestellungenFührt der Code zu größeren oder eher kleineren Bestellungen?
Durchschn. Anzahl Produkte (Avg. number of products)Die durchschnittliche Anzahl der Produkte pro Bestellung mit diesem CodeHöher bedeutet, dass Kunden mehr Artikel zusammen kaufen

Filter

  1. Start Date / End Date: Der betrachtete Datumsbereich. Dies filtert nach dem Bestelldatum.
  2. Shop: Filtere den gewünschten Shop, falls du mehrere Shops hast.
  3. Discount code: Suche oder wähle einen oder mehrere Aktionscodes aus, zum Beispiel um nur deine eigene Kampagne zu betrachten.
  4. Shipment: Filtere nach Versandoption, wie Probedruckversand, Paketversand oder Fenster (= Direktversand).
  5. Life Event / Sub Life Event: Filtere nach Anlass (Geburt, Hochzeit, Geschenke etc.) und darin auf Detailebene (Geburtskarte, Hochzeitskarte).
  6. Sub Product Type: Filtere nach einem spezifischen Produkt, zum Beispiel nur Umschläge oder nur Türschilder.
  7. Status: Der Bestellstatus. Standardmäßig sind „completed“ und „queued“ aktiviert: Das sind die Bestellungen, die als Umsatz zählen. Wähle „cancelled“ oder „notpaid“ hinzu, wenn du sehen willst, wie viele Bestellungen mit einem Code doch noch weggefallen sind.
  8. Order Date: Ein zweiter, weiter gefasster Datumsfilter, der standardmäßig auf „Letzte 5 Jahre“ steht. Lass diesen so eingestellt, außer du möchtest bewusst weiter zurückblicken.
  9. Last order: Dies ist kein Filter, sondern ein Indikator. Hier steht der Zeitpunkt der aktuellsten Bestellung in den Daten, damit du siehst, bis wann die Zahlen aktualisiert sind.

Praktische Tipps

  1. Achte auf Rabatt UND Umsatz: Ein Code mit vielen Bestellungen kann dennoch teuer sein. Stelle die Spalten Umsatz exkl. MwSt. und Rabatt exkl. MwSt. nebeneinander; das ist dein Margen-Check pro Aktion.
  2. Achte auf Großschreibung: GRATISPROBE, Gratisprobe und gratisprobe sind in diesem Dashboard separate Zeilen. Addiere sie zusammen, bevor du ein Fazit zu einer Aktion ziehst.
  3. Probecodes sind keine Rabattcodes: Codes wie GRATISPROBE oder PROBE25 gehören zu Probedrucken und haben logischerweise einen niedrigen Bestellwert. Vergleiche diese nicht mit einem Rabattcode für Endbestellungen.
  4. Nutze die Trendlinie: Bewege die Maus über eine Zelle, um zu sehen, ob ein Code ausläuft oder gerade anzieht. Ein Code, der in einem Monat peakt, gehört meist zu einer Kampagne.
  5. Von der Zahl zur Bestellung: Passt eine Zahl nicht zu deinem Gefühl? Gehe über To order list zum Tab „Orderlist“ und suche die einzelnen Bestellungen heraus.
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Tipp

Setze den Status kurz auf alle Werte, um zu sehen, wie viele Bestellungen mit einem Code storniert oder nicht bezahlt wurden. Die Differenz zur Standardansicht (completed + queued) verrät dir, wie viel von deiner Aktion letztendlich nicht zustande kam.


5. Auflage & Bestellwert-Dashboard

Was siehst du hier?

Das Dashboard „Auflage und Bestellwert (keine Probe)“ zeigt, wie viele Stück Kunden pro Bestellung abnehmen und was eine solche Bestellung einbringt. Auflage ist die Stückzahl in einer Bestellung: bei Karten also die Anzahl der Karten, die jemand drucken lässt.

Probedrucke sind in diesem Dashboard nicht enthalten — daher „keine Probe“ im Namen. Alle Zahlen beziehen sich auf echte Bestellungen, damit die durchschnittliche Auflage und der Bestellwert nicht durch Einzelstücke bei Proben verfälscht werden.

Das Dashboard besteht aus zwei Teilen. Oben steht eine Trendlinie der gewählten KPI. Darunter befindet sich die Tabelle „Kohorten“, die alle Bestellungen basierend auf ihrer Auflage in Gruppen einteilt: Bestellungen von 1 Stück, 2 Stück, bis zu 3, bis zu 5 und so weiter bis 500+.

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Hinweis

Standardmäßig ist der Produkttyp auf (Alle) eingestellt, du siehst also den Durchschnitt über Karten, Umschläge, Freeform und Geschenke gemischt. Wähle rechts zuerst einen Produkttyp — sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.

Wichtigste KPIs

Mit dem Filter KPI auswählen bestimmst du, welche KPI du in der Trendlinie oben siehst. Alle KPIs sind Durchschnittswerte pro Bestellung, außer „Anzahl Bestellungen“.

KPIBedeutungWarum wichtig?
AuflageDie durchschnittliche Stückzahl pro BestellungBestellen Kunden größere oder kleinere Auflagen?
BestellwertDer durchschnittliche Umsatz pro BestellungDein durchschnittlicher Bestellwert im Zeitverlauf
Bestellwert Karten-BestellungenDer durchschnittliche Umsatz von Bestellungen, die mindestens eine Karte enthaltenFiltert reine Geschenk- oder Umschlagbestellungen heraus, um dein Kernprodukt sauber zu betrachten
Anzahl Bestellpositionen pro BestellungDie durchschnittliche Anzahl der Bestellzeilen pro BestellungMehr Zeilen bedeuten, dass Kunden mehr Produkte in einer Bestellung kombinieren
Anzahl BestellungenDie Gesamtzahl der Bestellungen im ZeitraumVolumen-Indikator: Wie viele Bestellungen wurden tatsächlich aufgegeben

Die Tabelle Kohorten

Jede Zeile in der Tabelle ist eine Auflagengruppe. So liest du die Spalten:

SpalteBedeutungWarum wichtig?
Auflagen-KohortenDie Auflagengruppe: 1, 2, bis 3, bis 5, bis 20 … bis 500+Bestimmt die Einteilung der Tabelle
Anzahl BestellungenDie Anzahl der Bestellungen in dieser GruppeWie groß ist diese Gruppe von Bestellungen?
ZählenDie Gesamtstückzahl in dieser Gruppe (Anzahl Bestellungen × Auflage)Zeigt, wie viel Volumen tatsächlich aus einer Gruppe kommt
% der Gesamtzahl der BestellungenDer Anteil dieser Gruppe an allen BestellungenSo siehst du sofort, wo die Masse liegt
Durchschn. AuflageDie durchschnittliche Auflage innerhalb der GruppeGenauer als die Gruppengrenze selbst
Durchschn. Anzahl BestellpositionenDie durchschnittliche Anzahl der Bestellzeilen pro Bestellung in dieser GruppeKombinieren Großbesteller mehr Produkte?
Durchschn. BestellwertDer durchschnittliche Umsatz pro Bestellung in dieser GruppeWas ist eine Bestellung aus dieser Gruppe wert?
revenue_ex_vatDer Gesamtumsatz der Gruppe, exklusive MwSt.Zeigt, welche Auflagengruppen deinen Umsatz tragen

Filter

  1. KPI auswählen: Wähle, welche KPI in der Trendlinie oben angezeigt wird (siehe Tabelle oben).
  2. Product type: Karte, Umschlag, Freeform, Geschenk usw. Setze diesen Filter immer zuerst.
  3. Startdatum / Enddatum: Der betrachtete Datumsbereich.
  4. Intervall: Betrachte die Trendlinie pro Tag, Woche, Monat, Quartal oder Jahr.
  5. Shop: Filtere den gewünschten Shop, falls du mehrere Shops hast.
  6. Life event / Sub Life Event: Filtere nach Anlass (Geburt, Hochzeit etc.) und darin auf Detailebene.
  7. Sub product type: Filtere nach einem spezifischen Produkt, zum Beispiel Türschilder oder Siegelaufkleber.
  8. Auflagen-Kohorten: Beschränke die Tabelle auf bestimmte Auflagengruppen.
  9. Segment: Unterteile die Ansicht nach Shop, Life Event, Land oder Sub Life Event. Auf „All“ siehst du das Gesamtergebnis.
  10. MwSt.?: Wähle inklusive oder exklusive MwSt. Standardmäßig ist „Exklusive MwSt.“ aktiviert.
  11. Shipment type: Filtere nach Versandoption.
  12. Card Format: Filtere nach Kartenformat, zum Beispiel Einzel- oder Doppel-Karten.

Praktische Tipps

  1. Wähle zuerst einen Produkttyp: Der Durchschnitt über alle Produkttypen hinweg sagt wenig aus. Karten haben eine Auflage von mehreren Dutzend, ein Geschenk fast immer 1.
  2. Schau auf den oberen Teil der Tabelle: Die Kohorten 1 und 2 sind oft einzelne Geschenke oder Einzelkarten. Prüfe, wie viel Prozent deiner Bestellungen dort liegen und wie wenig Umsatz dem gegenübersteht.
  3. Auflage und Bestellwert zusammen: Sinkt die Auflage, aber der Bestellwert bleibt gleich? Dann bestellen Kunden weniger Stück zu einem höheren Preis oder kaufen mehr Produkte dazu. Setze „KPI auswählen“ auf „Anzahl Bestellpositionen pro Bestellung“, um das zu prüfen.
  4. Vergleiche dieselbe Saison: Die Auflage ist stark saisonabhängig. Setze das Intervall auf „Month“ und vergleiche mit demselben Monat des Vorjahres, nicht mit dem Vormonat.
  5. Nutze Segment zum Vergleichen: Setze Segment auf Life Event, um zu sehen, ob sich Hochzeitskarten und Geburtskarten unterschiedlich entwickeln.
  6. Große Auflagen sind deine besten Bestellungen: Der durchschnittliche Bestellwert steigt stark mit der Auflage. Siehst du eine Gruppe wachsen? Dann spiegelt sich das direkt in deinem Umsatz wider.

Häufig gestellte Fragen

Die Dashboards werden täglich aktualisiert. Die Daten von gestern sind heute verfügbar.

Die Dashboards zeigen standardmäßig den Umsatz exklusive MwSt. an. Prüfe, ob du auf derselben Basis vergleichst.

Woche 10–12 (Anfang März) ist ein bekanntes Saisontief. Dies ist normal und wiederholt sich jedes Jahr. Vergleiche immer mit demselben Zeitraum des Vorjahres.

Standardmäßig rechnen die Dashboards mit den Status „completed“ und „queued“: Bestellungen, die bezahlt wurden oder in Produktion sind. Stornierte und nicht bezahlte Bestellungen zählen also nicht mit. Im Rabatt-Dashboard kannst du diese Status mit dem Filter „Status“ selbst ein- und ausschalten.

Das Auflage & Bestellwert-Dashboard lässt Probedrucke bewusst weg. Das Performance-Dashboard zeigt Probe- UND Endbestellungen. Ein Unterschied in den Zahlen ist also normal und kein Fehler.

Ja, Tableau bietet Exportmöglichkeiten. Du kannst Daten über das Menü im Dashboard als CSV oder PDF exportieren.


Hilfe benötigt?

Hast du Fragen zu den Dashboards oder benötigst du Hilfe bei der Interpretation deiner Daten? Kontaktiere das Support-Team.

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