SEO – Tipps & Tricks

Was ist SEO?

Search Engine Optimization (SEO) ist wichtig, um bei Google, Yahoo, Bing und anderen Suchmaschinen weit oben zu ranken. Durch SEO versuchst du, so viel organischen Traffic wie möglich auf deine Seite zu lenken. Dafür ist es wichtig zu wissen, worauf Google dein Ranking basiert und was du dafür tun musst.

SEO ist am effektivsten, wenn du Seiten hast, die auf der ersten Suchergebnisseite von Google stehen. Der Effekt, wenn du dann noch einen Platz höher rankst, ist enorm!

1. Titel und Meta-Beschreibung

Der Titel und die Meta-Beschreibungen sind die wichtigsten Elemente, mit denen du bei Google erscheinst. Achte darauf, dass diese ansprechend geschrieben sind, damit der Kunde auf deinen Link klickt und nicht auf einen der anderen 10 Links auf der Seite.

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Beispiel für Titel und Meta-Beschreibung auf einer Google-Suchergebnisseite

1.1. Title-Tag

  • Inhalt: Ein guter Title-Tag für SEO enthält immer das Keyword, unter dem die Seite gefunden werden soll. Außerdem hast du vielleicht noch Platz für ein USP, einen Call-to-Action oder deinen Markennamen. Ein guter Call-to-Action ist wichtiger als dein Markenname.
  • Länge: Verwende nicht mehr als 70 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Ein zu kurzer Titel wird von Google oft ergänzt, ein zu langer Titel hingegen abgeschnitten. Im CMS wird dies für den Titel durch eine Zahl darüber gut angezeigt. Diese wird rot, wenn du zu viele Zeichen verwendest.

1.2. Meta-Beschreibung

Google sagt, dass der Inhalt der Meta-Beschreibung keinen Einfluss auf dein Ranking hat. Dennoch beeinflusst die Meta-Beschreibung deine Seite direkt. Mit einer guten Meta-Beschreibung lockst du mehr Besucher auf deine Website und sorgst dafür, dass diese Besucher nicht sofort wieder abspringen (denn das hat einen negativen Einfluss).

Inhalt:

  • Gib ein klares und genaues Bild davon ab, was du auf dieser Seite anbietest. Verwende keine allgemeinen Texte.
  • Fordere zum Handeln auf (Beispiel: „Bestell einen Probedruck“) oder verführe den Kunden zum Weiterklicken (Beispiel: „Neu: Folienkarten mit besonderen Formen“).
  • Nenne eventuell ein USP für deine Seite.

Google wählt manchmal auch selbst einen Textabschnitt deiner Seite aus und verwendet diesen als Meta-Beschreibung. Dies geschieht oft in Situationen, in denen der verwendete Suchbegriff nicht in der Meta-Beschreibung, wohl aber im Text der Seite vorkommt. Es ist also sinnvoll, die wichtigsten Keywords darin zu verarbeiten.

Länge:

Wie viel von deiner Meta-Beschreibung Google anzeigt, variiert je nach Gerät: im Durchschnitt 164 Zeichen auf dem Desktop und 120 Zeichen auf Mobilgeräten. Schreibe die wichtigsten Infos in die ersten 110 bis 120 Zeichen.

Im CMS wird die Länge für Desktop-Geräte berücksichtigt, aber denke daran, dass die meisten deiner potenziellen Kunden mobil unterwegs sind.

2. Was erscheint sonst noch bei Google?

Neben dem Titel und der Meta-Beschreibung zeigt Google manchmal noch mehr an. Das hat oft keinen Einfluss auf dein Ranking, wohl aber auf das Vertrauen des Lesers:

  • Bewertungssterne: Wenn du einen Bewertungsdienst mit deiner Seite verknüpfst, kannst du wählen, ob Bewertungssterne bei deiner Meta-Beschreibung angezeigt werden sollen. Dies kannst du beim Bearbeiten deiner Seite rechts im Feld „Seiteneinstellungen“ tun.
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Beispiel für Bewertungssterne bei der Meta-Beschreibung auf Mycards.nl

  • Bild(er): Google wählt manchmal ein Bild von deiner Seite aus, das in der Meta-Beschreibung angezeigt wird. Du kannst dies nicht selbst einstellen, aber du kannst versuchen, es zu beeinflussen. Gib deinem Bild einen Dateinamen mit dem Keyword, platziere das Bild weiter oben auf deiner Seite in der Nähe des Textes mit dem wichtigsten Keyword und verwende einen guten Alt-Text für das Bild.
  • Breadcrumbs: Dies hat mit dem Aufbau deiner URLs zu tun.
  • FAQ-Snippet: Fragen und Antworten, die du selbst festgelegt hast. Über das untenstehende Tool kannst du Fragen und Antworten erstellen, die du als Code in deine Seite einfügst.
    ACHTUNG: Alle Fragen und Antworten, die du hier einfügst, müssen auch exakt so als Text auf deiner Seite stehen.

3. URL

Die URL ist ein wichtiges Element, an dem deine gesamte Seite hängt. Sie ist wichtig für die Struktur deiner Seite, aber auch für SEO.

  • Verwende bei neuen Seiten immer die wichtigsten Keywords in deiner URL.
  • Verwende eine logische URL-Struktur. „Save the Dates“ passen zum Beispiel hierarchisch gut als Unterseite zu „Hochzeitskarten“. Du erstellst dann die URL /hochzeitskarten/save-the-date.

Möchtest du eine bestehende Seite optimieren? Ändere die URL NICHT, wenn die Seite bereits an Wert bei Google gewonnen hat, da dieser Wert sonst verloren geht – und das wäre schade. Lässt es sich nicht vermeiden, eine Seiten-URL zu ändern? Dann richte immer einen Redirect ein.

4. Überschriften (H1 usw.)

Überschriften bilden die Struktur deines Textes und helfen deinen Lesern beim Lesen und Finden dessen, was sie suchen. Dadurch weiß auch Google, was wichtig ist. Wie genau funktioniert das?

4.1. H1 – Titel

Die H1 ist das wichtigste Element deiner Seite und kommt im Prinzip nur einmal vor. Wenn nicht, können Suchmaschinen nicht bestimmen, für welchen Begriff die Seite relevant ist. Es ist daher wichtig, hier das am häufigsten verwendete Keyword zu nutzen, das mit deinem Angebot auf dieser Seite zu tun hat. Für Google gilt: Je früher das Keyword genannt wird, desto deutlicher ist für sie, dass die Seite von diesem Keyword handelt.

4.2. H2 & H3 – Paragrafen und Absätze

Ein guter Text besteht aus mehreren Absätzen. Über die Absätze setzt du eine H2. Gehören jedoch mehrere Absätze als ein Abschnitt zusammen, verwendest du dafür eine Überschrift als H2 und die untergeordneten Absätze erhalten eine H3-Überschrift. In jeder Überschrift wird das wichtigste Thema wieder zusammengefasst.

Das wichtigste Keyword der Seite muss natürlich in der H1 stehen, aber zusätzlich auch noch ein oder zwei Keywords in einer H2 und H3. H2s und H3s zählen für Google ebenfalls besonders stark. In vielen Fällen sind H4 und H5 nicht erforderlich.

4.3. Wann sind es zu viele Überschriften?

Wenn sehr viele Überschriften mit verschiedensten Textarten auf einer Seite stehen, kann eine Suchmaschine kein zentrales Keyword oder Thema herausfiltern. Dadurch wird die Seite für den wichtigsten Suchbegriff als nicht relevant eingestuft. Verwende daher H-Tags (H1, H2 usw.) nur im Content-Bereich der Website und vermeide H-Tags im Rest der Website wie im Menü, in Widgets und anderen Textelementen.

4.4. Welche H1/H2s verwende ich?

Du findest die Überschriften unter „Source“ beim Bearbeiten deiner Seite. Es sieht wie folgt aus:

  • Text der Überschrift

  • Text der Überschrift

Du kannst auch die praktischen SEO-Instrumente nutzen.

Check

Achte immer darauf, wie es auf dem Handy aussieht. Wenn die H1 über drei oder vier Zeilen gestreckt wird, sieht das nicht gut aus und ist schlecht für die Conversion.

5. Keyword-Recherche

Woher weißt du nun, welche Keywords du verwenden sollst? Und wie misst du, ob deren Verwendung einen Effekt hat?

5.1. Wörter suchen:

  1. Schau in den Webmaster-Tools (Search Console) nach, unter welchen Keywords die Website bereits gut gefunden wird;
  2. Erstelle eine erste Liste von Keywords;
  3. Nutze Google Suggest (Autocomplete), um Ideen für Keywords zu finden;
  4. Nutze den Google Keyword-Planer, um für jedes Wort das monatliche Suchvolumen zu bestimmen. Mit dem Keyword-Planer kannst du die am besten geeigneten Wörter für den Inhalt deiner Website wählen, wenn du gut gefunden werden willst (SEO). Außerdem findest du dort Varianten von Keywords, die du ebenfalls nutzen kannst;
  5. Schau dir die Websites von Wettbewerbern an und welche Wörter sie verwenden;
  6. Markiere in der Liste die interessantesten Wörter und frage dich dabei, ob die Zielgruppe diese Wörter auch verwendet;

5.2. Testen & Anwenden:

  1. Erstelle eine Nullmessung: Bestimme für diese erste Auswahl die aktuelle Position bei Google mit dem Rankchecker oder einem anderen Tool sowie die Seite, die von Google dafür indexiert wurde;
  2. Schau in Analytics nach, wie viele Besuche du durchschnittlich pro Monat über dieses Wort erhältst, und vergleiche das mit dem Volumen aus dem Keyword-Tool;
  3. Triff eine endgültige Wahl und optimiere für jedes Wort eine Seite. Wähle ein Keyword, um das herum du die Seite aufbaust;
  4. Setze das Keyword, soweit möglich, auch immer in die H1.

5.3. Weitere Tools zur Positionsprüfung:

6. SEO

6.1. Tipps zum Schreiben von SEO-Texten

Texte schreibst du nie für SEO, sondern in erster Linie immer für den Kunden. Hier sind einige Tipps, um die richtige Balance zu finden.

  • Suchmaschinen sind schlau; verwende natürliche Sprache: Wenn du nach Keywords gesucht hast und auf „Geburtskarte Mädchen“ stößt, hilft es dir nicht, das wortwörtlich so in deinen Text zu setzen. In einer Überschrift geht das manchmal, aber für einen Kunden liest es sich unnatürlich, wenn du sagst: „Bestell eine Geburtskarte Mädchen“. Es hilft auch nicht, das Keyword übertrieben oft im Text zu nennen. Google erkennt immer besser, was gut für den Kunden geschrieben ist und was nicht. Besonders mit dem Aufkommen von Sprachprogrammen, die deine Seite vorlesen, wird dies immer wichtiger.
  • Schreibe semantisch: Nutze Synonyme und verwandte Begriffe. Du kannst diese über den Google Keyword-Planer oder bei den Vorschlägen suchen, die Google selbst unten auf einer Ergebnisseite anzeigt, aber auch, indem du selbst gut nachdenkst. Verwende also nicht nur „Geburtskarte“, sondern auch „Babykarte“ oder „Geburtsanzeige“. Verteile die Keywords gleichmäßig im Text.
  • Schreibe relevant & ausführlich: Google legt Wert auf Seiten, die dem Kunden viele relevante Informationen bieten. Texte mit mehr als 300 Wörtern werden als besser angesehen. Das bedeutet nicht, dass du den Text mit allgemeinen Dingen füllst oder sehr ausführlich, aber irrelevant schreibst. Schreibe den Inhalt deines Textes immer über die Produkte/Dienstleistungen, die du anbietest.

6.2. SEO-Tool im CMS

Im CMS haben wir ein kompaktes Tool für SEO: „CMS > Tools SEO“. Du klickst auf die Lupe vor der Seite, die du dir ansehen möchtest, und gibst dein Keyword ein.

Hier siehst du sofort, wo du das Keyword verwendet hast (zum Beispiel in deinem Titel oder der Meta-Beschreibung) und wie hoch die Keyword-Dichte ist.

ACHTUNG: Im CMS wird eine Keyword-Dichte von 3 % empfohlen. Dies ist kein fester Prozentsatz, auf den du deine Seite trimmen musst. Wenn deine Keyword-Dichte jedoch gegen 1 % oder gegen 10 % geht, stimmt wirklich etwas nicht.

Bei der Berechnung der Keyword-Dichte werden auch die Wörter im Menü und im Footer mitgezählt, ebenso wie Wörter, in denen dein Keyword ein Teil davon ist.

Beispiel: „Geburtskarte“

  • Das System zählt dann auch „Geburtskarten“ mit.
  • In deiner Navigation kommt oft auch „Geburtskarte“ vor. Dies wird ebenfalls mitgerechnet.

7. SEO-Checkliste für Seiten

Nutze die folgende Checkliste beim Erstellen oder Optimieren von Seiten. So stellst du sicher, dass die wichtigsten SEO-Elemente richtig eingerichtet sind.

7.1. Thema und Keywords bestimmen

  • Bestimme das Thema und das Ziel der Seite.
  • Wähle eine primäre Keyword-Kombination, ergänzt durch einige sekundäre Keywords.

7.2. Title-Tag

  • Lass das wichtigste Keyword im Title-Tag vorkommen, vorzugsweise am Anfang.
  • Schreibe den Title-Tag basierend auf dem Inhalt der Seite.
  • Beispiel: „Nachhaltige Geburtskarten auf Recyclingpapier“ ist besser als „Super süße nachhaltige Geburtskarten für dein Kleines“.
  • Verwende maximal 60 Zeichen.

7.3. Meta-Beschreibung

  • Nutze die Meta-Beschreibung als beschreibenden Text.
  • Verarbeite darin die wichtigsten Keywords.
  • Verwende maximal 155 Zeichen inklusive Leerzeichen.

7.4. URL

  • Neue Seite: Verarbeite die primäre Keyword-Kombination in der URL.
  • Bestehende Seite: Ändere die URL nur, wenn diese deutlich vom Inhalt abweicht.
  • Verwende bei einer URL-Änderung immer eine 301-Weiterleitung.
  • Verwende keine Jahreszahlen in URLs, außer bei spezifischen Blogs.

7.5. H1

  • Achte darauf, dass jede Seite einen klaren H1-Titel enthält.
  • Verwende darin das wichtigste Keyword.

7.6. Bilder

  • Gib Bildern einen aussagekräftigen Dateinamen.
  • Achte darauf, dass die Pixelmaße mit der Anzeigegröße übereinstimmen.
  • Verwende einen Alt-Text und verarbeite darin relevante Keywords.
  • Beispiel: alt="duurzame geboortekaartjes".

7.7. Qualität des Contents

  • Nutze Tools wie Answer The Public, um relevante Themen und Fragen zu finden.
  • Schreibe für den Nutzer, nicht für SEO.
  • Prüfe, ob die Informationen zuverlässig und klar sind.
  • Achte darauf, dass der Text ausreichend Tiefgang hat.
  • Biete dem Nutzer einen substanziellen Mehrwert.
  • Verwende neben dem Hauptkeyword auch semantisch verwandte Begriffe.
  • Beispiel: Zu nachhaltigen Geburtskarten gehören auch Begriffe wie Recycling, Öko und umweltfreundlich.
  • Achte darauf, dass Texte der Kollektion nicht im Weg stehen, besonders auf dem Handy.
  • Vermeide repetitive oder unnatürliche Satzkonstruktionen.
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